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Montag, Mai 25, 2015

"Wir (die USA) werden nicht aufhören, über Themen wie Demokratie, Menschenrechte sowie die Versammlungs- und Pressefreiheit zu sprechen".

Seit ca. 10 Jahren überlege ich mir, ob ich nicht vielleicht mal nach Kuba fliegen sollte, bevor dort der erste McDonalds eröffnet und Kuba das Malle der Amis wird. Nachdem die USA Kuba von ihrer Terrorliste gestrichen haben und sich die diplomatischen Beziehungen der beiden Länder langsam normalisieren, ist das Szenario gar nicht mal mehr so unwahrscheinlich, deswegen geht´s dieses Jahr - wenn alles klappt - wirklich rüber. Mein Interesse an Kuba ist also durchaus schon länger vorhanden, auch wenn es sich hauptsächlich auf den Rum und alle Schaltjahre eine Zigarre erstreckt. Um das gefährliche Halbwissen etwas aufzufrischen, lese ich neben den obligatorischen Reiseführern (Plural klingt doch gleich viel wichtiger, oder? Sind aber nur zwei, keine 20...) auch den ein oder anderen Bericht bzw. Wiki-Eintrag.

Für eines der größten diplomatischen Ereignisse der letzten Jahre musste ich mich jedoch nicht einmal groß schlau machen oder etwas anlesen, Obamas Besuch beim "kleinen" Castro ist selbst an mir nicht vorüber gegangen. Dabei ist mir besonders ein Satz Obamas im Gedächtnis geblieben:

"Wir (die USA) werden nicht aufhören, über Themen wie Demokratie, Menschenrechte sowie die Versammlungs- und Pressefreiheit zu sprechen".

Netter Satz, oder?

Das viele Kubaner im Sozialismus nichts zu lachen haben ist mir klar (wobei Kuba bspw. im Gesundheistwesen den Zupfern wahrscheinlich sogar voraus ist), aber der gute Herr Obama soll sich da mal schön an die eigene Nase fassen. Ich kann mich noch gut erinnern, dass er bei seinem Amtsantritt die Schließung Guantanamos auf seiner Agenda hatte. Jo, jetzt tritt er bald ab, aber geschlossen ist das Teil immer noch nicht.

Guantanamo, Abu Ghuraib, Bagram, unsere Freunde und Befreier stehen anscheinend auf systematische Folter bis zum Tod, aber mit der Genfer Konvention hatten es die Amis ja eh noch nie so, da hat auch Demokrat Obama nichts gebracht.

Worauf ich hinaus will: Es ist höchstgradig lächerlich, sich als Präsident der Vereinigten Staaten hinzustellen und Kuba Menschenrechtsverletzungen vorzuwerfen, während man selbst AUF KUBA Kriegsgefangene ohne Prozess oder Anklage foltert, deren Ermordungen verschleiert, selbst Kinder interniert und sich daran aufgeilt, wichtige "Drahtzieher" wie einen früheren Fahrer Bin Ladens festzuhalten (Salim Hamdan, Jemenit, fünfeinhalb Jahre Haft weil er ´nen scheiß Chef hatte).

Ach ja, Kuba hat vor fünf Jahren übrigens alle Todesstrafen in Haftstrafen umgewandelt. Viel zu spät bzw. hätte es die Todesstrafe nie geben dürfen, aber auch hier sind sie den Amis mit deren Auffassung des Begriffs Menschenrechte weit voraus...

USA -  The land of the free

(Bildquelle: Wikipedia)

Donnerstag, Mai 21, 2015

R.i.P. Bierdurstmann





Der Bierdurstmann ist tot :(

Dienstag, Mai 12, 2015

Operation Decisive Storm / Operation Restoring Hope - Die Militärintervention im Jemen und ihre Folgen für meinen Freund Jamil

Wer es nur am Rande mitbekommen hat, hier eine Kurzfassung (Die ausführliche Variante gibts´s wie so oft bei Wiki), bevor ich kurz über Jamil schreibe.

Ende März startete Saudi-Arabien (u.a. mit der Unterstützung von Ägypten, Kuwait und Jordanien) Luftangriffe im Jemen, welche – wenn auch nur logistisch – von Amerika, Frankreich und Großbritannien unterstützt werden. Grund dieser Intervention ist der Vormarsch der Huthi-Rebellen, die Flucht des entmachteten jemenitischen Präsidenten Abed Rabbo Mansur Hadi und die damit verbunden Unsicherheit (Teile der Armee schlugen sich auf die Seite der Rebellen, da diese gegenüber dem früheren jemenitischen Präsidenten Ali Abdullah Salih loyal sind). Auf wessen Seite man in diesem Konflikt sein sollte weiß ich nicht, da fehlt mir leider das Fachwissen, aber ich weiß, dass sich mein Freund Jamil (der mit den Rebellen absolut nichts am Hut hat) mit seiner Familie nun in einem Kriegsgebiet befindet.

So weit, so schlecht, was auch harte Zahlen belegen:
  • Laut WHO wurden bereits mehr als 1200 Menschen getötet, wobei von einer enorm hohen Dunkelziffer auszugehen ist
  • Über die Hälfte der getöteten Opfer sind Zivilisten, darunter mindestens 120 Kinder
  • Nach UN-Angaben sind mittlerweile über 300.000 Menschen gezwungen worden, ihre Häuser zu verlassen
  • Das Gesundheitssystem ist zu gut deusch im Eimer, die Spätfolgen sind nicht abzusehen

Die Huthi-Rebellen haben im übrigen so gut wie keine Gebiete eingebüßt, die ganze Geschichte (Wir werfen mal lustig Bomben, wird schon die richtigen erwischen)  ist also nicht nur sinnlos, sondern auch mehr als erfolglos. Da es sich nach wie vor um eine "wahllose Bombardierung besiedelter Gebiete", - teilweise ohne Vorwarnung - handelt, ist die Geschichte natürlich auch völkerrechtswidrig, was neben mir sogar die UN so sieht und fleißig kritisiert, aber mehr dann eben auch nicht.

So, nun aber zu meinem Freund Jamil:

Netter Kerl, Familienvater, seit Jahren Freund der Familie, erfolgreicher Unternehmer, spricht mehrere Sprachen, ist aber dummerweise Jemenit und wohnt auch dort... (Wer verlässt schon gerne seine Heimat, mal davon abgesehen, dass man als Ausländer ja eh überall unerwünscht ist).

Aktuell meldet er sich ca. wöchentlich per Mail und beschreibt seine derzeitige Situation, was mehr als traurig ist. Teilweise so kindlich naiv (obwohl er wirklich gebildet ist), dass man heulen könnte. Ich will jetzt nicht ins Detail gehen, aber er schreibt bspw., dass er über den Treibstoffmangel froh ist (aufgrund dessen sich natürlich auch niemand in den nächsten Bus setzen und flüchten kann), da so die Gefahr explodierender Autos gering ist. Auch die Luftangriffe haben einen positiven Effekt, da die täglichen Straßenkämpfe zurückgehen. In seinen ersten Mails bedauerte er nur den Verlust seines Autos, war aber hauptsächlich froh, dass er und seine Famile im Haus Zuflucht finden konnten und dieses noch nicht geplündert wurde (Im Jemen besitzen die wenigsten ein eigenes Auto geschweige denn ein Wohnhaus). In späteren Mails schreibt er von der Lebensmittelknappheit, da – selbst wenn man noch Geld hat – keine Lebensmittel verfügbar sind, da der letzte Laster mit Lebensmitteln von den Saudis in die Luft gesprengt wurde, da darin Waffen vermutet wurden. In seiner letzten Mail schreibt er, dass die Bombardierungen mittlerweile verdächtig nahe sind (ein Straßenzug weiter) und er jetzt doch in Erwägung zieht, mit seiner Familie in ein kleines Dorf nahe der Wüste zu flüchten, auch wenn er dann alles was sich in den letzten Jahren erarbeitet hat zurücklassen muss. Die Mail kam vor gut zwei Wochen, keine Ahnung ob er und seine Famile zu diesem Dorf flüchten konnten und sie nun vorübergehend "sicher" sind, ich warte täglich auf Neuigkeiten. Vielleicht hat er nur keine Möglichkeit eine Mail zu schreiben, vielleicht ist er aber auch einer der zahlreichen "Kollateralschäden"...Krieg stinkt.

Montag, April 20, 2015

Vorratsdatenspeicherung soll noch vor der Sommerpause im Bundestag im Schnelldurchlauf beschlossen werden

Damit haben Terroranschläge wie der auf Charlie Hebdo im Januar endlich ein Ende, schließlich dient die Vorratsdatenspeicherung zur Verhinderung solcher schlimmen Anschläge. Das die Franzosen schon längst mit der Vorratsdatenspeicherung schikanieren arbeiten und trotzdem maskierte Jungs mit Panzerfäusten durch die Hauptstadt geschlendert sind, ist hierbei natürlich irrelevant.

Herr, lass´ Hirn regnen...

Mittwoch, April 08, 2015

The rider wearing black, he's gonna shoot you in the back: Police Officer Michael Thomas Slager Shooting Walter Scott

Und mal wieder 8 Warnschüsse in den Rücken eines Schwarzen. Aber was will der gute Mann auch machen, schließlich hat man ihm ja den Taser aus der Hand geschlagen (und danach neben den sterbenden Körper gelegt um eine Notwehrgeschichte zu konstruieren). Aber wenigstens schön nach Vorschrift die Handschellen angelegt, erste Hilfe wird sowieso überbewertet.
Amerika - Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten: U-S-A, U-S-A!

Donnerstag, März 26, 2015

Was die wolln des soin die schreim, mia ka de Szene g'stoin bleim

Früher fand ich Sascha Lobo klasse, hatte irgendwie was von einer digitalen Ellen Brockovich, aber mit der Zeit entwickelten sich seine Beiträge (meiner Meinung nach) zu oft in billige Klischees à la Bild. Mittlerweile ist er mir mehr oder weniger egal, spätestens als auf dem U&D mal Regencapes mit dem typisch roten Lobo-Iro verteilt wurden, habe ich seine Kolumnen meistens übersprungen.

Nichtsdestotrotz muss ich zugeben, das sein aktueller Text im Spiegel doch recht lesenswert ist. 150 Tote durch Terroranschläge im Jemen? Who cares. Flugzeugabsturz mit 150 Toten? Darunter sogar Deutsche?!? Huiuiui!

Es wird halt teilweise ein seltsames (online)Verhalten an den Tag gelegt...

Dienstag, Januar 06, 2015

Ich werde langsam überflüssig...

"Der mitarbeiter des Monats ist...dieser seelenlose Stab!"

Dienstag, August 12, 2014

Farewell Captain, O Captain: Robin Williams ist tot :(

Der 200 Jahre Mann, Patch Adams, Der König der Fischer, Peter Pan...Spitzenrollen in Spitzenfilmen.
Natürlich auch Filme wie Good Will Hunting, Jumanji, Der Club der toten Dichter oder Good Morning Vietnam waren klasse und stehen fast alle im DVD-Schrank...Keine Ahnung wie es soweit kommen kann, dass man auf das Leben nicht mehr klar kommt und Suizid für eine Lösung hält, vor allem wenn man Millionen von Menschen zum Lachen gebracht hat.


Kommt ein Mann zum Psychiater: "Herr Doktor, ich bin so unheimlich depressiv." Schlägt der Arzt vor: "Dann besuchen Sie noch mal den Zirkus, der gerade in der Stadt weilt. Da gibt es diesen Clown, der ist so lustig, der wird Sie auf jeden Fall aufheitern." Sagt der Mann mit Resignation in der Stimme: "Herr Doktor, ich bin der Clown." 

Kein schöner Start in den Tag...

Samstag, April 19, 2014

Donnerstag, Februar 13, 2014

Gefängnisse unserer Zeit

(präsentiert vom brasilianischen Creative Director Felipe Luchi)

Sonntag, Januar 13, 2013

Die Reichen können sich wirklich alles leisten. Heute: Die Regenbogenmaschine



In Österreich gibt´s also keine Rasensprenger...weiß nicht, ob ich lachen oder weinen soll...

Dienstag, November 20, 2012

Geschichte, die das Leben schreibt. Heute: WTF ?!?!?!?!?

Wenn sich ein 16jähriger 1,4 Promille antrinkt, ist das dumm
Wenn sich eine Rentnerin satte 2,9 Promille antrinkt, ist das quasi lebensmüde

Wenn ein Jugendlicher eine alte Dame bestiehlt, ist das tragisch
Wenn Typen rumlaufen, die Frauen ihren Schwengel zeigen, ist das krank
Kerle, die Frauen vergewaltigen, sind noch ein gutes Stück kränker
Keine Ahnung wo man Inzest einordnet, aber viel kränker geht´s dann eigetlich nicht mehr...

-> Neulich im beschaulichen Unterfranken...

"...Er (16, 1,4 Promille) vergewaltigte seine Großmutter (2,9 Promille), schlug und biss sie, als sich die Frau heftig wehrt. Kurz nach der Vergewaltigung zeigte der Enkel seiner Oma noch einmal sein erigiertes Glied – und zog mit den erbeuteten 80 Euro davon..." (siehe Mainpost)

Freitag, August 17, 2012

Zwei Jahre Haft für Pussy Riot,

weil sie in einer Kirche gespielt haben...Glückwunsch Wladimir, hätte nicht gedacht, dass man dir das wirklich durchgehen lässt...Btw, dass ist das selbe Strafmaß wie für einen Kopfschuss...

Dienstag, Januar 25, 2011

R.I.P. Jack LaLanne

Jack LaLanne (nicht zu verwechseln mit John McClane, der immer noch langsam stirbt) ist tot. In den Staaten war er als Fitnessfreak bekannt, ich kannte ihn allerdings nur als Werbegesicht des Power Juicer. Sollte mir dieses Ding vielleicht wirklich kaufen, immerhin wurde der gute Mann 96. Ich denke mal, dass die Meisten ihn nicht gekannt haben, aber nachdem er neben Harry Wijnvoord der einzige Teleshoppingtyp war, der mir nach 15 Jahren oder so in Erinnerung geblieben ist, war´s mir halt ein paar Zeilen wert...

Dienstag, November 30, 2010

R.I.P. Leslie Nielsen



(11. Februar 1926 - 28. November 2010)

Frank: "Was kannst du mir über den Mann sagen, den du gestern Abend gesehen hast?"
Jane: "Ähm, er ist ein Weißer..."
Frank: "Ah, ein Eisbär!"
Jane: "Nein nein, ein weißer Mann. Mit Schnurrbart, etwa 1,90 groß."
Frank: "Na das ist mal ein großer Schnurrbart!"

Einer der ganz Großen hat die Bühne verlassen :(. Egal ob als Frank Drebin, Dracula, Agent 00, Passagier in einem verrückten Flugzeug oder nur als Nebendarsteller in Scary Movie, kaum ein Schauspieler hat das Genre Comedy so sehr geprägt wie er. Neben Lloyd Bridges und George Gaynes definitiv einer der bedeutendsten Schauspieler seiner Zeit...