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Samstag, April 18, 2026

Festivaltipps eines Millennials

Im Laufe der Jahre war ich bei Open Airs wie den den Stuttgarter Sternstunden, dem Antenne Bayern Open Air oder dem Air&Style, auf Indoor - und Tagesfestivals wie dem Punk In DrublicSky High Festival, dem Free&Easy, dem Up in Smoke, dem Desertfest (in Berlin), bei Under the Black moon oder dem Keep It Low. Dazu haben sich auch kleinere Tagesopenairs wie das Mission Ready, das Chiemsee Rocks, das Sonisphere und natürlich der Burning Chair ;) gesellt. Und dann sind da natürlich noch die größeren Festivals (was die Tage und das Camping angeht) wie Rock im Park, Rock am Ring, Rock im Wald, Highfield, Southside, Rock im Revier, Taubertal, Feuertanz, Hellfest, Graspop, Copenhell oder das lokale Ab geht die Lutzi. 

In den letzten Dekaden hat sich da einiges an Erfahrung angesammelt, und davon will ich etwas weitergeben. Und zwar nicht die 100ste Campinpackliste, sondern Tipps, die man vielleicht schon gehört hat, aber zumindest nicht überall liest. Here we go:

  • "Partydrogen": Vor dem Schlafen gut viel Wasser mit Elotrans o.ä. trinken, alternativ geht auch Wurstwasser (kein Witz, sind im Zweifel wertvolle Elektrolyte drin). Falls es abends kalt sein sollte, ist auch eine Gemüsebrühe nicht verkehrt. Im Zweifel am nächsten morgen nachholen oder auf Party Fly etc. zurückgreifen. Kohletabletten und irgendwas gegen Sodbrennen schadet sicher auch nicht.
  • Nähzeug nicht vergessen- nicht für kleinere Risse, sondern um Patches gleich auf die Kutte zu bekommen.
  • Zeltschnüre markieren, und wenn nur eine Mülltüte rumgebunden wird : Man fällt im Zweifel nicht drüber und findet sein Zelt besser ;). Eine Markierung auf google Maps geht natürlich auch, bietet sich auch bei größeren Parkplätzen für´s Auto an.
  • Antizyklisch duschen, sofern die Duschen durchgehend offen sind. Nachts ist da erfahrungsgemäß wenig los. Und frisch geduscht in den Schlafsack zu wickeln hat schon was
  • All-time Favourit: IMMER in einem wasserdichten Zipbeutel ein bisschen Klopapier dabei haben
  • Snacks die man nicht kühlen muss mitnehmen, bspw. Gurke mit Salz, Avocados (mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver), Bananen oder Cornflakes und Co. mit Milch. Pfannkuchen / Pancakes - Pulver zum einrühren (in Milch) soll angeblich auch ganz gut sein. Ganz Dekadent: Erdbeeren mitSprühsahne
  • Und weil ich sie nie wieder missen will: Sackkarre nicht vergessen, ist Gold wert
  • Oldie but Goldie: Einen ausgedruckten Timetable mit Lageplan
  • Wenn es Hochsommer ist: Knickkühlbeutel oder Wasserspray. Völlig überzogen, aber schon nice to have

Dienstag, Juli 22, 2025

Ozzy

Rock im Park 2002: Ozzy

Dortmund 2013: Sabbath

Hellfest 2014: Sabbath

Rock im Park 2016: Sabbath

Graspop 2018: Ozzy


(Das letzte Mal live 2018)
Ikone.



Sonntag, März 07, 2021

Vergessene Rituale

Nee, hier kommen jetzt nicht jahrhundertealte, vergessene Bräuche, nur ein paar Dinge, die einige nicht mehr kennen werden, ich aber noch mitbekommen habe.

Der Klassiker:
Telefone ohne Display und Nummeranzeige: Gehe ich jetzt ran, oder nicht? Ich weiß ja nicht, wer anruft...Und statt galvanischen Zellen gab es Telefonzellen...

Vor Netflix & Co war DVD:
Ich vermisse das Brainstorming beim Serienabend schon fast ein wenig: Bei welcher Folge haben wir aufgehört, waren wir jetzt bei Disc 3 oder Disc 4? Und welche Folge denn? Und nach 3 Minuten stellt man fest, dass man die Folge doch schon beim letzten Mal gesehen hat. Und die nächste auch...also noch einmal durch´s Menü klicken...

Der CD-Wechsler vor Bluetooth:
Gut, Schallplatten sind noch nerviger, da man ca. alle 30 Minuten die Seiten wechseln muss. Aber was war das für ein Heckmeck, wenn man die 6-8 CDs im Wechsler unter dem Fahrersitz wechseln wollte, weil man erst drei Wasserpfeifen, Pfand und alte Schuhe aus dem Weg räumen musste.

WLAN/LAN Parties und Flatrates:
Sekundengenaue Abrechnungen der Onlinezeit und blockieren der Telefonleitung, alles nicht so sexy. Aber statt online zu daddeln, hat man sich noch persönlich getroffen, immer mit PC oder Konsole und ausreichend Energydrinks im Gepäck

ICQ:
Kurz und knapp, die Mutter aller Messenger. Ich kannte WGs, in denen mehr per ICQ als persönlich gequatscht wurde...

Kino und Konzerte:
Was war das die ersten Jahre immer cool, wenn die ersten Festivalplakate hangen und man endlich wusste, wer der erste Headliner/die ersten Bands bei Rock im Park sind. Oder wenn in der regionalen Zeitung endlich stand, wann welcher Film in welchem Kino (da gab es früher deutlich mehr, Bavaria, CC, Corso, Odeon, City-Kino...) läuft.

Fotos entwickeln:
Macht das eigentlich noch jemand? Selbst ich bin mittlerweile eher auf  Fotobücher umgestiegen. Der Witz war halt, dass man früher die Bilder erst einmal entwickeln musste, um sie überhaupt zu sehen, die wenigsten Kameras hatten Displays.

Was ist was? und Brockhaus:
Ich kann mir ein Leben ohne Wiki kaum noch vorstellen, aber es hatte schon was erhabenes, wenn man manche Sachen noch nachschlagen musste...Btw, kann heute noch jemand mit einer Landkarte oder einem Atlas umgehen?

Gebrannte CDs:
Die meisten Laptops haben nicht einmal mehr ein optisches Laufwerk und Musik wird auf dem Smartphone gestreamt, aber wie gut war das bitte immer, wenn jemand seinen CD-Katalog mitbrachte: Musik und Filme im Überdruss ;)

Hatte oben zwar schon Netflix, aber so habe ich 10 Punkte ;) - Videotheken:
Wobei das Ritual gleich geblieben ist: Heute stöbert man in der Bibliothek des Streamingdienst und findet nichts, damals stöberte man in Videotheken und fand nichts ;)



Donnerstag, Juli 04, 2019

Copenhell Festival

Weil ich vor dem Copenhell so gut wie keine Infos auf deutschen Seiten finden konnte, schreibe ich nun - nach dem Festival - einfach selbst was ;P

Mich hat besonders die "Größe" gereizt, da es für dieses Line-Up ein relativ kleines Festival war. Im Vorfeld habe zumindest ich keine validen Zahlen gefunden, 2019 waren es laut einer dänischen Zeitung 25.000 Besucher, was ich so auch unterschreiben kann (Auf der deutschen Wikiseite steht was von 50.000 Besuchern 2018, was sich vermutlich aus knapp 17.000 Besuchern über drei Tage errechnet).

Camping

Etwas außergewöhnlich war die Campingsituation, da es zwei verschiedene Campingplätze gab:
Einen mehr oder weniger direkt am Festivalgelände und einen etwas weiter weg (ca. 2,5 Km, gab aber immer Shuttlebusse) direkt am Parkplatz. Man konnte sich also für Camping nahe des Autos oder nahe des Festivals entscheiden, wir haben uns für den in Festivalnähe entschieden. Praktisch war, dass man da zwar nicht dauerhaft parken, aber direkt am Eingang sein Hab und Gut ausladen durfte.
Kostentechnisch machte es keinen Unterschied (man hat pro Zeltplatz ca. 60 Euro gezahlt, bei größeren Zelten musste man zwei "Flächen" kaufen), wobei bei unserem Campingplatz die Duschen umsonst waren, die auf dem anderen Campingplatz wohl knapp 4€ gekostet haben (und auch nicht immer geöffnet hatten).

Wir hatten wie immer unser eigenes Zelt dabei, man hätte sich aber den Luxus gönnen können, sich ins gemachte Nest zu legen, da es drei verschiedene Miet-Varianten gab: Kleine Zelte, Tunnelzelte und solche klappbaren Hartschalen, wie man sie teilweise von VW-Bussen etc. kennt.

Allgemein kann man sagen, dass der Campingplatz sehr sauber war, was zum einen an den vielen Freiwilligen lag (auch wenn die ab und dann nur den Pfand aus dem Müll gepickt haben), ausreichend Mülleimern und dem Verbot von Gaskochern und Grills. Wobei es statt Raviolidosen und Co. natürlich auch genug anderen Plastikmüll gab, der von den Campern aber immer brav entsorgt wurde. Unterm Strich ging es da einfach zivilisierter als auf deutschen Festivals zu, was sich auch schon beim Hellfest in Frankreich oder dem Graspop in Belgien gezeigt hat. Praktisch war auch der 7eleven, der die Camper bis spät in die Nacht mit Bier, Eis oder leckeren Fleischspießchen versorgte.

Großer Pluspunkt waren die Toiletten (sowohl auf dem Campingplatz als auch auf dem Festival an sich), die alle über einen Festwasseranschluss verfügten und mit denen auch nicht geknausert wurde. Während man bspw. bei Rock im Park morgens bis zu einer Stunde anstehen und auch noch zahlen muss, gab es auf dem Copenhell nie (!) eine Schlange, weder bei Toiletten noch bei den Duschcontainern. Und zur Not hätte man sich auch einfach im Fluss erfrischen können, der täglich Festivalbadegäste begrüßen durfte.

So, genug vom Camping, kommen wir zum Festival:

Festival:

Das 10jährige Jubiläum ging über vier Tage, wobei der erste Tag nur ein Warm-up Tag war, bei dem nur die kleinste der drei Bühnen bespielt wurde, was der Stimmung aber keinen Abbruch getan hat.
Hauptbühne und die ähnlich große mittlere Bühne waren quasi direkt nebeneinander aufgebaut, sodass man immer sehr kurze Wege und so gut wie immer eine sehr gute Sicht hatte. Bemerkenswert war auch das Gelände an sich, da sich nur wenige Meter vor den Bühnen ein kleiner Hang/Hügel erstreckte, dessen Plätze teilweise beliebter als die in den ersten Reihen waren.

Funfact am Rande: Bei den Scorpions saßen wir auf dem Hang, frontal mit perfekter Sicht auf die Bühne, ich kam aber in weniger als zwei Minuten in die erste Reihe :P. Klar, nur schräg an die Seite, wollte aber auch nur ein paar Fotos schießen, man hätte sich auch auch locker gen Mitte durchschlagen können.

Generell waren die Besucher sehr entspannt, was zum einen an der dänischen Mentalität, vermutlich aber auch am krassen Drogenkonsum gelegen haben mag. Da wurden Beine von Schaufensterpuppen als Trichter zweckentfremdet, selbst rüstige Rentner hatten regelmäßig Joints in der Hand und aus einem Nutellaglas wurde auch schnell mal eine Bong... Am Eingang gab es zwar die üblichen Kontrollen, auf dem Gelände habe ich die vier Tage aber gerade einmal zwei Cops gesehen, ansonsten "nur" viele Ordner, die auch gerne Crowdsurfer entgegennahmen.
Wie bereits erwähnt, war die Stimmung durchweg spitze, auch wenn man bei den Getränken zu Stoßzeiten teilweise mit 30 Minuten+ rechnen musste (oft aber auch gar keine Wartezeiten hatte).
Prügeleien - außer in den Pits ;) - habe ich keine gesehen, da waren alle so nett zueinander, dass sogar einige ihre Kids (freier Eintritt bis 12 Jahren) dabei hatten.

Am Rande erwähnenswert: Es gab auf dem Gelände eine Garderobe, in der man etwaige kleinere Rucksäcke oder Regenjacken etc. abgeben konnte, damit man sie nicht den ganzen Tag mit sich rumtragen musste.

Fazit:

Das Gesamtpaket hat mich insgesamt sehr überzeugt, da man einfach immer gut unterhalten wurde. Neben kostenlosen Freakshows waren auf dem Gelände auch immer fleißig Beerleader unterwegs, man konnte sich Bier "erheadbangen", es gab originelle Kostüme, Signierstunden einiger Bands, diverse Spiele in einem schattigen Waldstück, Fotospots mit Galgen, Pranger oder Guillotine und gegen den kleinen Hunger konnte man sich auch mal einen Schweinekopf gönnen. Theoretisch hätte man auch schrottreife Autos zertrümmern können, war mir aber zu anstrengend ;)

Am Ende des Tages lässt sich sagen, dass das Copenhell trotz seiner fünstelligen Besucheranzahl ein sehr familiäres und intimes Festival ist, das zudem ein großartiges Umfeld mit sehr viel Unterhaltung bietet :).

Copenhell Line-Up 2019

Sonntag, Juni 16, 2019

Wochenrückblick XXIV

Donnerstag: Chillen im schönsten Viertel der Stadt
Freitag: Goldene Gans
Samstag: Maroggo, Netflix im schönsten Viertel der Stadt
Sonntag: Rock im Park
Montag: Netflix im schönsten Viertel der Stadt
Dienstag: Zocken beim Stapf
Mittwoch: Sankt Michael

Crew:
Do: solo
Fr: Family
Sa: Laura+Family
So: Laura, Lauren, Micha
Mo: Laura
Di: Stapf, Marcel
Mi: Family

Donnerstag, Juni 08, 2017

Wochenrückblick XXIII

Donnerstag: Rock im Park
Freitag: Rock im Park
Samstag: Rock im Park
Sonntag: Rock im Park
Montag: Rock im Park, Fargo im schönsten Viertel der Stadt
Dienstag: Kaiserpalast, Chillen im schönsten Viertel der Stadt
Mittwoch: Uschi

Crew:
Do-Mo: Lauras, Carla, Lauren, Micha, Mateo, Kerstin, Schädling, Melli, Killer, Stapf, Nina, Baby, Fabian, Frauke, Olly, Oli, Burgl, Chris, Daniel, Lui, Pam, Dave, Moe, Carmen, Kathrin, Jan, Änsen, Franzi und bestimmt noch 5-6 Leute, die ich gerade vergessen habe...
Di: Laura+Family
Mi:Bri

Sonntag, April 16, 2017

Security [Rock im Park]

  • Warum heuert man Leute aus dem fernen Leipzig an? Nichts gegen Leipzig, aber gibt´s in/um Nürnberg keine geeigneten Alternativen?
  • Warum nimmt man keine Firma, die erfahrene, festangestellte Mitarbeiter einsetzt ("Hallo liebe Arbeitssuchende" klingt für mich nach einer gezielten Suche nach Arbeitslosen, die nur kurzfristig eingesetzt werden)?
  • Warum werden nur Leute für den 2.6-4.6. gesucht, obwohl die Campingplätze schon am 1. öffnen und man erst am 5. abreisen muss?
  • Warum wählt man eine Firma, die ihre Angestellten nicht auf einer Jobplattform, sondern per ebay Kleinanzeigen sucht?
  • Warum überprüft keiner das Jobangebot auf Grammatik- und Rechtschreibfehler? Klar, ich vertippe mich auch oft, aber ich muss nicht einen auf seriös machen.
  • Warum ist es nötig zu erwähnen, dass man (zumindest offiziell) keinen schwarz bezahlt?
  • Warum werden gerade einmal sieben Wochen vor einem ausverkauften 75.000 Mann Festival (ohne Tageskarten) überhaupt noch Securities gesucht?
  • Warum weist Vibora Security für Rock im Park nicht wie bei ihren anderen Stellenanzeigen auf ein "Sauberes Führungszeugnis" hin? Für RiP nicht nötig?
Ich sehe schon, da werden wieder Vollprofis am Werk sein...Aber hey, kein Ding, die Karten gehen bei ebay gerade für mickrige 400 Euro über die Ladentheke, wer erwartet da schon geschultes Personal...In diesem Sinne, rohe Ostern ;)

Donnerstag, Juni 09, 2016

Wochenrückblick XXII

Donnerstag: Rock im Park
Freitag: Rock im Park
Samstag: Rock im Park
Sonntag: Rock im Park
Montag: Rock im Park
Dienstag: Boardwalk Empire im schönsten Viertel der Stadt
Mittwoch: Chillen beim Stapf

Crew:
Do-Mo: Olly, Oli, Burgl, Laura, Karla, Mateo, Lauren, Micha, Matze, Luisa, Pam, Killer, Mellie, Steff, Moe
Di: Teresa
Mi:Stapf


Dienstag, Juli 28, 2015

Rock im Wald

Rock im Park, Rock am Ring, Highfield, Feuertanz, Taubertal, Southside, Hellfest, Rock im Revier...

Die Anzahl "meiner" Festivals ist überschaubar, kann sich aber eigentlich sehen lassen. Alle haben ihren eigenen Charme (zumindest als ich da war) und ich kann nicht wirklich sagen, welches ich am besten finde. Bis vorgestern ;). Der Park hat als mein erstes und am häufigsten besuchtes Festival natürlich einen Sonderstatus, am Ring waren wir V.I.P.s, auf dem Highfield waren wir eine bunt zusammengewürfelte reine Männertruppe, das Feuertanz hat mit der Burg die vermutlich beste Location, beim Taubertal hat man den Luxus neben dem Auto zu campen, das Sosi ist der Park in klein, das Hellfest war das erste Festival im Ausland und Rock im Revier das bisher chilligste Festival.

Am Wochenende kam nun aber Rock im Wald ins Spiel. Rock im Wald wird vielen kein Begriff sein (hat mir bis vor ein paar Monaten auch nichts gesagt), da man hier keine 90.000 Besucher wie am Ring, sondern maximal 1.500 Gäste hat, auch Headliner wie die Foo Fighters oder Black Sabbath wird man hier nicht finden. Ich weiß nicht wirklich warum, aber irgendwie war das Gesamtpaket hier trotzdem einfach am rundesten.

Es hat einfach alles gepasst: Da die Getränke- und Essenspreise echt O.K. waren, waren wir eigentlich den ganzen Tag auf dem Konzertgelände, welches keine 5 Minuten vom Zeltplatz entfernt war. Das "Gelände" war im Großen und Ganzen nur ein Sportplatz mit einer kleinen Bühne, daher ist man bei wirklich jeder Band problemlos in die erste Reihe gekommen und konnte sich bei Bedarf bei dem 10 Meter entfernten Bierstand mit Flüssignahrung eindecken.

Eigentlich hatten wir uns die Karten (moderate 45€ für zwei Tage Festival) nur wegen den Blues Pills gekauft, aber eigentliches Highlight waren die mir vorher unbekannten Bands, das komplette Lineup war
der Hammer. Alleine schon die Picture Books wären mir das Geld wert gewesen, bei John Coffey gaben die Fans ab der ersten Minute Vollgas, sogar ´ne Wall of Death war drin (Respekt an den Typen, der da fast nackt reingegangen wäre, "can please someone make a picture of this" sage ich da nur) und Bullet sind einfach Kiss mit der Stimme Bruce Dickinsons. Brant Bjork ist wahrhaftig ein Stoner-Gott und die Jungs von Motorjesus würde ich mir auch jederzeit wieder reinziehen.

Wenn man mal eine Pause brauchte, konnte man sich eine Biertischgarnitur schnappen, eine Bank daraus basteln und sich gediegen 50 Meter vor die Bühne setzen. Chillig :). Den Wellenbrecher vor der Bühne gab es auch nur wegen der Crowdsurfer, aber immerhin konnte man dahinter sein Bier abstellen. Selbst die WC-Situation ist berichtenswert, da es nicht ein einziges Dixie gab, man hatte den Luxus kostenloser
Klowägen. Nachdem ich den Text nicht mit der Toilette beenden will, schließe ich mit dem größten Pluspunkt: Die Frauendusche wurde zur gemischten Dusche erklärt. (Na ja, war zumindest ein kleiner Pluspunkt ;))

-> Und auch wenn auf der Autobahn wieder der Reifen platzen sollte, wenn das Wald-Wochenende nächstes Jahr nicht durch eine Hochzeit oder einen Geburtstag belegt ist, bin ich auf jeden Fall wieder am Start :)

Montag, Juni 15, 2015

Wochenrückblick XXIII

Donnerstag: Rock im Park
Freitag: Rock im Park
Samstag: Rock im Park
Sonntag: Rock im Park
Montag: Chillen im schönsten Viertel der Stadt
Dienstag: Chillen beim Daniel -Link?
Mittwoch: Fußi beim Moe

Crew:
Do-So: Baby, Moe, Carmen, Vanessa, Spanier, Burgl, Olly, Olli, Chris, Lauras, Karla, Simon, Joey, Matze B, Laureen, Kerstin, Schädling, Sabrina, Stefan, Steff, Killer, Melli, Marcel, Fabian, Frauke uvm.
Mo: Laura
Di: Daniel, Carla, Stapf, Marcel
Mi: Moe, Baby, Carmen, Vanessa

Donnerstag, Juni 04, 2015

Wochenrückblick XXII

Donnerstag: Packen für Rock im Revier
Freitag: Rock im Revier
Samstag: Rock im Revier
Sonntag: Rock im Revier
Montag: Rock im Revier (Abreise)
Dienstag: Packen für Rock im Park
Mittwoch: Abfahrt Rock im Park ;)

Crew:
Do-Mi: Laura

Dienstag, Juni 02, 2015

Camping-Packliste für Festivals (Rock im Park, Rock am Ring, Southside, Highfield, Hellfest, Taubertal, Rock im Revier und Feuertanz erprobt)

Damit man sich nicht jedes Jahr auf´s Neue Gedanken machen muss...
Geldbeutel:
Camping:
Essen:






Ticket
Zelt
Dosenkost/Suppen
Versichertenkarte
Matratze
Teller
EC-Karte
Isomatte
Besteck
Geld
Schlafsack
Becher
Brustbeutel
Schloss
Kaugummis/Snacks
Spielplan
Kissen
Dosenöffner
Papier
Ohropax
Kocher+Gas
Stift
Blasebalg
Bier/Schnaps/Soft


Stuhl
Schlauch


Decke
Kaffee


Pavillion
Radler


Heringe
Milchbrötchen


Hammer
Trockenfleisch




Gewürze




Fischkonserven




Balisto




Pfanne/Topf




Gurke mit Salz






Sonstiges:
Kulturbeutel:
Klamotten:






Funzel
Spiegel
Stiefel
Taschenmesser
Handtuch
Regenmantel/Cape
Wecker/Uhr
Taschentücher
Sonnenbrille
Feuerzeug
Shampoo
Mütze/Hut
Kippen
Zahnbürste/pasta
Ersatzschuhe
Ersatzschlüssel Auto
Aftersun
Unterwäsche
Ersatzbrille/Etuit
Sonnencreme
Hose (Jeans/Kurz)
Flachmann
Labello
Shirts
Sackkarren
Deo
Gürtel
Mucke
Aspirin
Badehose
Batterien
Imodium
Pulli/Weste
Rucksack
Voltaren
Jacke
Handy+Ladegerät
Paracetamol


Foto+Akkus
Xusal/Olynth


Tüten
Kompensan/Omep


Panzertape
Magnesium


Korkenzieher
Traubenzucker
Grillen:
Kanister
Koffeintabletten


Schnüre
Autan
Grill
Schere
Zeckenzange
Kohle
Kerzen
Bakterienentferner
Zange
Knicklichter
Klopapier/Zewa
Grillanzünder
instant Kühlbeutel
Bürste


Zewa
Badeschlappen


Spanngurte
Augentropfen


Zwicker
Verbandskasten


Bürste zum Zelt ausb.
Haargummi


Freitag, Dezember 12, 2014

Bands 2014


2013 war ja schon mehr als gut, aber 2014 war dann doch nochmal besser, alleine schon das Hellfest und 3x Pearl Jam können sich sehen (und hören) lassen :) 15 Konzerte, 2 Festivals, ein paar Ländertrips...läuft.

Januar: -
Februar: Truckfighters (München), Boo Hoo (Frankfurt)
März: Boo Hoo (Frankfurt), The Jezabels (Frankfurt), Dieter Thomas Kuhn (Würzburg)
April: Blood Red Shoes (Frankfurt)
Mai: -
Juni: Rock im Park (Nürnberg), Hellfest (Clisson), Pearl Jam (Berlin), Pearl Jam (Stockholm), Pearl Jam (Oslo)
Juli: Tame Impala (Frankfurt)
August:
September:
Oktober: Blues Pills (Nürnberg),
November: Rise Against (Frankfurt), Alexander Marcus (Berlin), Jack White (Frankfurt)
Dezember: Seether (Frankfurt)

Montag, Juli 07, 2014

Pearl Jam Trip(ple)!

Ja, ich mag Pearl Jam und ja, ich bin Groupie ;)
Für meine Konzerte 7,8 & 9 der vielleicht besten (Live)band auf unserem schönen Planeten zog es mich nach Berlin (da spielen sie ja eh gerne) sowie über Riga nach Stockholm und Oslo, bevor es über Kopenhagen zurück nach Frankfurt ging.
Die Setlisten waren wie sonst auch immer sehr unterschiedlich, so dass sich unter den 122 gespielten Songs (3 (!) Stunden pro Konzert) 72 unterschiedliche Songs befanden. So wurden auch viele Perlen gespielt, alleine in Oslo gab´s Yellow Moon, Footsteps, Garden (Wunsch aus dem Publikum), Love Boat Captain oder In Hiding auf die Ohren, da könnte man heulen so gut war´s.
Besonders Love Boat Captain fand ich krass, da das Konzert in der Nacht zum Roskilde-Unglück stattfand und der Song ja den Opfern gewidmet ist. 2010 sielten sie auf den Tag genau 10 Jahre nach dem Unglück in Berlin, da hat er´s noch nicht über´s Herz gebracht.
Ach ja, mit Strangest Tribe wurde ein 15 Jahe alter Song übrigens zum ersten mal gespielt, Weltpremiere also^^.
Die Band war auf jeden Fall alle 3 Konzerte bestens drauf, viel Smalltalk in den Landessprachen, Eddie trank Wein aus einem Chuck, der zum signieren auf die Bühen geworden wurde, es wurden jeweils 2 Zugaben gespielt und und und, es wer einfach gut^^. Wenn sich mal wieder die Gelegenheit ergeben sollte, bin ich bei sowas 100%ig wieder dabei :)

Nach 4 Tagen Rock im Park und 3 Tagen Hellfest macht das netto also 10 Festival/Konzerttage im Juni...Yeah!
Btw, am ersten Sonntag im Juni war nix, am zweiten war RiP in Nürnberg, am dritten gab´s nen Kurzausflug nach Nijmegen/Niederlande, am vierten war´s Hellfest bei Nantes und am fünften Sonntag hat´s mich nach Norwegen verschlagen...Alles mit Startbuchstabe N und immer weiter weg, gestern hätte ich eigentlich ins Nimmerland gemusst ;)

So, genug profiliert für heute :P

Freitag, Juni 13, 2014

Wochenrückblick XXIII

Mittwoch: Abfahrt Rock im Park
Donnerstag: Rock im Park
Freitag: Rock im Park
Samstag: Rock im Park
Sonntag: Rock im Park
Montag: Rock im Park
Dienstag: Essen in der Hofbräu, Kino (Godzilla)

Crew:
Mi -Do: Baby, Moe, Vanessa, Laura, Carmen, Kerstin, Schädling, Simon, Burgl, Olly, Olli, Killer, Melli, Sabrina, Thomas, Kathrin, Kathrin, Jan
Di: Laura, Dutis

Mittwoch, Januar 09, 2013

Konzis 2012

März: The Subways (Würzburg)
April: Conny Ochs (Würzburg)
Juni: Rock im Park (Nürnberg), Guns N´ Roses (Mönchengladbach)
Juli: Pearl Jam (2x, Berlin), The Kooks (Würzburg)
August: Sum 41 (Würzburg)
September: Olaf Schubert (Würzburg)
Oktober: The Hundred in the Hands (Frankfurt)
November: Gaslight Anthem/Blood Red Shoes (Berlin), Blood Red Shoes (Nürnberg), Everlast (Würzburg)
Dezember: Black Keys (Düsseldorf), Rob Zombie/Manson (München)

Nicht zu vergessen die Konzerte von Ben (a.spike on t phenomena im Club L), Simon (Conrads Kartell auf dem U&D) und Dennis (Colt Hands im Cairo) und was man halt sonst noch so mitehmen konnte :). Btw, Metallica (Park), Gunners und Pearl Jam innerhalb von 4 Wochen..Wohoooooo! Weiß nicht, wie ich das nächsten Sommer auch nur ansatzweise toppen könnte...

Dienstag, Juni 12, 2012

Ein Leben ohne Musik wäre möglich, aber sinnlos

Na ja, vielleicht ein wenig übertrieben, aber das ein oder andere Konzert muss schon sein. Dafür, dass das Jahr schon wieder zur Hälfte rum ist, war ich eigentlich auf relativ wenigen Konzerten, aber Anfang Juli sind ja zum Glück noch die beiden Pearl Jam Konzerte in Berlin und die Kooks in Würzburg :).
Aber erstmal ein kleiner Abriss, was bis jetzt so passiert ist: The Subways, R.i.P. und Guns N´ Roses^^
Die Subways in der Post haben meine Erwartungen voll erfüllt, kein Wunder, war ja auch mit konzerterprobten Jungs vor Ort, zudem feierte Charlotte auch noch ihren Geburtstag, einen besseren Auftakt gibt´s kaum. Kein Plan warum so wenig los war, mehr als 350 Leute werden es nicht gewesen sein...hat der Stimmung aber keinen Abbruch getan hat, da hat jeder 100% gegeben^^. Wie gesagt, als Konzertauftakt 2012 war der Gig auf jeden Fall genau das Richtige.

Bis zu Rock im Park war es dann relativ ruhig, aber dafür ging es da  - auch nach 10 Jahren - rund wie immer. Das Line-up konnte sich wirklich sehen lassen, Bands wie Metallica und die Hosen gehen halt
immer, auch wenn ich beide Bands jetzt schon 6 bzw. 8 mal gesehen habe. Aber auch Bands, die ich noch nicht so oft (Kasabian, Murphys) bzw. noch gar nicht (Maximo Park, Ting Tings, Soundgarden) gesehen habe, konnten mich voll überzeugen. Btw, ich bin übrigens nicht mehr der einzige, der im Dutzendteich gelandet ist (Den Schu lasse ich mal außen vor ;))

Aber eigentliches Highlight war bis jetzt der Gunners-Gig in Gladbach. Zwar habe ich die Jungs schon 2006 am Ring und 2010 in Genf  gesehen, aber das Konzert war der Hammer. Wie in einem schlechtem Drehbuch für eine Hollywood-Schnulze hat es bei den ersten Akkorden von November Rain angefangen zu regnen, nach Jahren waren endlich auch wieder Estranged, Don´t Cry und Civil War in der Setlist und Axl witzelte, ob wir denn wirklich daran geglaubt haben, das er auch auftritt. Es fehlten zwar leider Songs wie Out Ta Get Me und Patience, aber bei über 2 1/2 Std Spielzeit drücke ich da mal ein Auge zu ;).

So, dass muss bis zu den Juli-Konzerten erstmal langen :)

Freitag, Juni 08, 2012

Sooooo

wenig Zeit in letzter Zeit...klingt komisch, ist aber so. Werde versuchen, die nächsten Wochen wieder ein bisschen mehr zu posten, gibt ja auch genug zu schreiben...der 1. Mai war ausnahmsweise schlimmer als der Vatertag (auch wenn sich diverse Leute Narben im Gesicht verpasst haben, Bänder gerissen sind und Wadenbeine sowie Knöchel gebrochen wurden), neben Weinfesten gab´s auch mal ne Wein(bergs)wanderung, Würzburg hat ´nen neuen Poetryslam-Sieger, 2002 war Rock im Park ähnlich anstrengend wie 2012, die neuen Facebook AGBs sind fast noch ein größerer Witz als die bestehenden, die EM und das U&D stehen ins Haus...

Dienstag, Februar 28, 2012

Musiktipp: Black Rebel Motorcycle Club

Beat The Devil's Tattoo

Ich glaube es war bei meinem ersten Rock im Park Abstecher vor 10 Jahren, da wurden BRMC als DIE kommende Newcomersensation angekündigt. So richtig groß sind sie bei uns wohl immer noch nicht, aber gute Musik machen sie allemal :)

P.S.: In der aktuellen Ausgabe des Rolling Stone (Februarausgabe) werden 12 Bands für 2012 empfohlen, von denen eine die Jezabels sind, auf die ich schon Ende 2010 aufmerksam gemacht habe...Da kommt Freude auf^^

Montag, Dezember 19, 2011

Rock im Park

Billy Talent, Deichkind, Dick Brave & the Backbeats, Die Toten Hosen, Donots, Gossip, Guano Apes, Kasabian, Killswitch Engage, Lamb Of God, Linkin Park, Machine Head, Marilyn Manson, Metallica, Motörhead, Skrillex, Soundgarden, Tenacious D, The Offspring, The Subways...der Park liest sich bis jetzt nicht schlecht...habe zwar fast alle schon gesehen, aber gute Bands schaut man sich ja gerne mehrmals an (wird das 6x Metallica werden ;)). Vor allem Soundgarden sind halt geil und das Jack Black mal nach Deutschland schafft ist, ist natürlich auch mal was :)